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Stand: 29.06.2015

Marc Ruffalo - Hulk in grüner Mission

Mark Ruffalo © iStock/ getty images

Wir haben ihn als unwissenden Samenspender gesehen, als erblindenden Ehemann und als monströsen Hulk. In einer Rolle aber dürfte Mark Ruffalo – zumindest hierzulande – noch relativ unbekannt sein: Der Schauspieler ist ein engagierter Kämpfer für Umwelt und Klima.

 

Als Mitgründer von The Solutions Project setzt er sich dafür ein, dass die USA ihren gesamten Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen decken. Dies wäre eine historische Energiewende für die USA. 

 

 

 

 

„Eine stärkere Wirtschaft. Gesündere Familien. Eine sicherere Zukunft. Dies sind zu 100 Prozent amerikanische Ziele – saubere Energie wird uns dabei helfen, sie zu erreichen“, 

 

erläutert Ruffalo seine Vision. Zu den Gründern des Projektes gehören außerdem Mark Z. Jacobson, Professor für Umwelttechnik an der Stanford University, Dokumentarfilmer Josh Fox und der Banker Marco Krapels. Schon 2009 hatte Jacobson gemeinsam mit dem Wissenschaftler Mark A. Delucchi im Magazin Scientific American einen Plan vorgestellt, wie der gesamte Planet zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen versorgt werden könnte.

 

Das Solutions Project geht davon aus, dass dieses Ziel in den USA bis 2050 umgesetzt werden kann. Mit der 50 States 50 Plans-Initiative zeigen die Macher für jeden einzelnen Bundesstaat, mit welchem Energiemix 100 Prozent erneuerbare Energie erreicht werden können – und was das im Vergleich zur herkömmlichen Energieerzeugung kostet. Für Kalifornien etwa geben die Macher einen Energiemix aus Sonne (54,8 Prozent), Wind (35 Prozent), Geothermie (5 Prozent), Wasserkraft (4,2 Prozent) sowie Wellen- und Gezeitenenergie (1 Prozent) an. Die Kosten dafür schätzt das The Solutions Project in diesem Bundesstaat um einen Cent pro Kilowattstunde Strom günstiger ein als für den bisherigen Energiemix.

 

Mark Ruffalo und seine Partner zeigen damit: Eine echte Energiewende ist auch in den USA machbar. „Hey, ich bereue es nicht“, sagt Mark Ruffalo in seiner oscarnominierten Rolle als Samenspender in The Kids Are All Right. Dass er auch in puncto Klimaschutz nichts zu bereuen hat, dafür sorgt er mit seinem Engagement für das 2011 gegründete Solutions Project.

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